Der Schock danach: Wenn der Makler etwas verschweigt!


Veröffentlicht am 19.04.2018

Ein guter Makler hat seinen Preis und dieser ist auch gerechtfertigt. Oft werden die vileen Aufgaben bei der Angeboitsgestaltung und der Aufwand für Besichtigungen unterschätzt. Trotzdem kann die gekaufte Immobilie am Ende scnell einen Schock auslösen, wenn Mängel auftreten, die erst einmal nicht sichtbar waren. Schnell entsteht der Eindruck, dass der Makler bewusst etwas verschwiegen hat. Gernau darauf kommt es an, wenn man nun Schadenersatz fordern will.

Was für die Kaufentscheidung von Bedeutung ist, sollte man dem Makler auch schriftlich mitteilen. Der makler ist verpflichtet gleiche Angaben gegenüber dem Käufer und Verkäufer zu machen. 

Der Haken dabei ist, wie findet man heraus und wie kann man beweisen, dass  der Makler gegen seine Pflichten verstoßen hat? Zudem unterliegt der Makler keiner Erkundigungs- und Nachprüfungspflicht.

Wer Ärger beim Kauf hat, kann sich zunächst an den Ombudsmann des Immobilienverbands IVD wenden. Er soll zwischen den Beteiligten schlichten und damit ein Gerichtsverfahren vermeiden. Kommt es dabei zu keiner Lösung, kann der Käufer vor Gericht gehen.

Bekannte Mängel dürfen unter keinen Umständen verschwiegen oder überdeckt werden. Aber wenn etwas unbekannt ist wird dies schwierig. Hat das Haus einen feuchten Dachstuhl, Schädlinge oder besteht Reparaturbedarf? dann muss der Makler informieren.

Bisherige Urteile in solchen Fällen führten dazu, dass der Makler seine Provision zurückzahlen musste. Erfolgreiche Schadensersatzansprüche gegen denMakler sind aber eher selten.  

Einfacher ist es bei der Marktpreiseinschätzung. Ist diese zu niedrig oder zu teuer könnte der Makler für die Differenz haftbar gemacht werden.

Generell sollte man früh erkennen: Ein guter Makler kennt den Immobilienmarkt vor Ort, tritt seriös auf, gibt qualifizierte Auskünfte und ist gut vorbereitet. Kann der Makler eine Frage des Kunden nicht beantworten, muss er auf seine Unkenntnis hinweisen.